tool zum ideensammeln

Kennst du diese 6 Tools für deine Ideen?

von | 31.05.2016

Jeder spricht darüber, viele benutzen es – ein Tool zum Ideensammeln. Doch welches Tool ist das Beste, entspricht ein Tool deinen Vorstellungen und passt das Tool überhaupt zu dir und deinen Anforderungen?

Klar, es gibt unzählig viele Tools für deine Ideen. Ich möchte dir heute 6 Produkte vorstellen, mit denen ich gern arbeite – und zwar aus ganz verschiedenen Gründen. Der wohl wichtigste Grund für mich ist, dass ich jedes dieser Werkzeuge auf allen meinen Geräten nutzen kann. Doch ohne Synchronisierung geht da nichts. Denn was nutzt es, wenn ich zwar auf allen verwendeten Geräten die App habe, aber die Daten darin vollkommen unabhängig voneinander sind?

Ich unterscheide die Tools oft danach, was ich alles tun möchte und in welcher Lebenslage mir gerade etwas in den Sinn kommt.

Sicherlich solltest du nach Möglichkeit nur ein Tool benutzen, aber die Realität sieht oft anders aus. Deshalb möchte ich dir nun meine Lieblingstools vorstellen.

1. Tool zum Ideensammeln: Pinterest

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Pinterest ist ein Soziales Netzwerk, mit dem du Fotos sammeln und an Pinnwände pinnen kannst. Diese Pinnwände kannst du ganz individuell erstellen und entscheiden, mit wem du diese teilen möchtest oder ob überhaupt irgendjemand diese sehen soll.

So kannst du alle Bilder, die dir beim Surfen im Internet so vor die Nase kommen, auf der Pinnwand deiner Wahl digital festhalten.
Pinterest selbst ist eine unglaubliche Inspirationsquelle zu fast jedem erdenklichen Thema und liefert dir darüber hinaus unglaublich viele Kategorien, in denen du bereits gespeicherte Bilder durchsuchen kannst. Je nach eingegebenem Suchwort werden dir immer mehr Vertiefungen und Verfeinerungen deiner Suche angezeigt. Das ist besonders gut, um sich Anregungen zu holen. Doch Vorsicht: Du kannst bei den ganzen Bildern sehr schnell die Zeit vergessen und hast am Ende doch nichts von dem gefunden, wonach du eigentlich auf der Suche warst.

Ich selbst benutze Pinterest am Liebsten, um mir einen visuellen Überblick über ein bestimmtes Thema zu verschaffen und dabei eigene Ideen zu entwickeln. Besonders gut macht sich das, wenn du dir eine geheime Pinnwand als Moodboard erstellst, in die du alles pinnst, was dir zu dem Thema gefällt. Ich habe auf diese Art und Weise zum Beispiel die Geburtstagstorte für meinen Vati geplant.

Wenn du dir zu jedem gepinnten Foto im Moodboard einen Kommentar schreibst, was genau du an diesem Bild magst, wirst du schnell eine klare Linie erkennen, an der du deine Idee ausrichten und weiter ausbauen kannst.

Um Pinterest nutzen zu können, benötigst du ein kostenfreies Nutzerkonto.

Der Nachteil an Pinterest ist, dass du es nur online nutzen kannst. Du benötigst also immer eine aktive Internetverbindung.

2. Tool zum Ideensammeln: Pocket

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»Pocket wurde 2007 von Nate Weiner gegründet, um Menschen zu helfen, interessante Artikel, Videos und mehr aus dem Netz zur späteren Lektüre zu speichern. Einmal in Pocket gespeichert, wird die Liste mit Inhalten auf jedem Gerät — Smartphone, Tablet oder Computer angezeigt.«

In Pocket kannst du wirklich alles speichern, was du im Netz findest. Das Beste daran ist, dass es anschließend auch offline zur Verfügung steht. Eine große Hilfe, wenn du gerade kein Internet zur Verfügung hast.

Ich nutze Pocket immer dann, wenn ich mal wieder keine Zeit habe – also eigentlich immer. Sehe ich einen interessanten Artikel, speichere ich ihn erst einmal in Pocket. So kann er mir nicht mehr verloren gehen. Lesen kann ich ihn zu einem späteren Zeitpunkt dann immer noch.

Ich nutze Pocket aber auch als eine Art Archiv oder Bibliothek. Denn oft landen hier Anleitungen und hilfreiche Tipps zu diversen Inhalten, die ich zu einem späteren Zeitpunkt wieder gut gebrauchen kann. Da ich den Inhalt schon einmal gelesen habe, weiß ich, dass er in Pocket gespeichert ist, und erspare mir viel Zeit bei der Suche.

Wenn du es noch einfacher magst und du dich disziplinieren kannst, gib einfach sofort allen neu gespeicherten Dingen eigene erstellte Schlagwörter und strukturiere so deine Inhalte. Ich habe das anfänglich auch gemacht, doch zugegeben: Irgendwann habe ich einfach nur noch alles gespeichert und den Überblick verloren, weil ich Schlagwörter erst beim Lesen vergeben habe.

Besonders gut eignet sich Pocket auch, um alle Inspirationen zu speichern, die nicht als Bild vorhanden sind. Es ist also die perfekte Ergänzung zu Pinterest. Und da es sowohl als App als auch im Browser vorhanden ist, ist es eines der Tools, die ich immer bei mir habe – egal, ob auf dem Smartphone oder dem Computer.

3. Tool zum Ideensammeln: Papier und Stift

tool-zum-ideensammeln_Stift-Papier
Es gibt Orte, da ist es unangebracht, ein Tablet oder Smartphone herauszunehmen, um darin deine Gedanken zu notieren. Was ist, wenn du plötzlich im Theater oder einem klassischen Konzert die Idee deines Lebens bekommst?

Hier helfen dir Papier und Stift.

Papier und Stift kannst du oft ganz unauffällig aus deiner Tasche ziehen, um dir in groben Stichpunkten deine Ideen zu notieren. Und wenn du keinen Zettel bei dir hast, tut es das Programmheft auch.

Ich benutze Papier und Stift besonders gern zum Skizzieren. Generell ist es sicherlich eines der vielfältigsten Werkzeuge in dieser Liste, da du darauf schreiben und zeichnen, aber es auch falten und zerreißen kannst, um deine Idee richtig festzuhalten. Vor allem aber kannst du mit ganz unterschiedlichen Materialien darauf arbeiten.

Die Schwierigkeit, die ich immer habe, ist, die ganzen losen Zettel beisammenzuhalten. Gerade wenn du kein Notizbuch in greifbarer Nähe hast, kannst du hier schnell den Überblick verlieren.

Wenn du dir jedoch angewöhnst, immer Notizbuch und Stift bei dir zu haben, ist es sicherlich eines der unschlagbarsten Dinge überhaupt.

4. Tool zum Ideensammeln: Simple Mind

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Simple Mind ist, wie der Name schon erahnen lässt, eine App für die Erstellung von Mindmaps.

Da ich momentan relativ wenige Mindmaps erstelle, ist die App bei mir gerade weniger in Gebrauch. Dennoch finde ich diese App an dieser Stelle erwähnenswert.

Ich nutze Simple Mind vor allem für das Festlegen von Strukturen, wie zum Beispiel der Navigation auf fraeulein artista.

Der klare Vorteil dieser App ist, dass die Mindmaps immer übersichtlich und lesbar bleiben, egal wie groß sie werden. Das liegt zum einen daran, dass sich bestimmte Zweige ein- und ausklappen lassen und zum anderen, dass ganze Zweige auch in einem neuen Mindmap ausgelagert werden können, um sie anschließend mit dem ursprünglichen Mindmap zu verknüpfen.

Durch die vielen Einstellungsmöglichkeiten kannst du das Mindmap immer deinen Ideen anpassen und es so auch optisch zu etwas ganz besonderem machen.

Mittlerweile gibt es Simple Mind auch für den Computer. Die Dateien können in verschiedene Cloud-Services gespeichert werden und synchronisieren sich auf allen Geräten.

Der Nachteil an der Software ist, dass du diese für jeden Gerätetyp extra kaufen musst.

5. Tool zum Ideensammeln: OneNote

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OneNote gehört zu einem meiner absoluten Lieblingstools. Hier kannst du wirklich alles ablegen und speichern. Es ist so vielfältig, dass ich hier gar nicht alle Funktionen aufzählen kann.

Damit die Synchronisierung mit allen benutzten Geräten klappt, benötigst du ein OneDrive-Konto, mit dem du deine Notizbücher in der Cloud abspeicherst.

Da OneNote heutzutage Bestandteil von Microsoft Office ist, ist es meistens schon auf deinem Rechner installiert. Und selbst wenn nicht, kannst du es jederzeit als Browserversion in Firefox, Chrome und Co nutzen.

Ich nutze OneNote vor allem zum Schreiben langer Texte, wie beispielsweise meinen Blogbeiträgen. Durch die Synchronisation kann ich von jedem Ort aus an meinen Texten weiterschreiben. Der einzige Nachteil ist, dass die OneNote-App auf mobilen Geräten keine Rückgängigfunktion hat. Daher ist mir schon so manch schöner Text durch einen falschen Klick verloren gegangen.

Allerdings kannst du am Computer die Versionierung verfolgen und letztendlich doch noch etwas retten.

OneNote war lange Zeit mein einziges Tool für die Organisation von Dingen.

Seit ich meinen Blog betreibe, habe ich allerdings auch eine Grenze für OneNote entdeckt: Die Terminierung finde ich nicht so toll. Zwar kannst du Termine von OneNote direkt nach Outlook exportieren, aber da ich Outlook für meine Termine nicht mag, nutze ich diese Funktion nicht.

Mittlerweile benutze ich OneNote für alles, was keinen festen Termin benötigt oder lange Texte enthält. So beispielsweise für die Dokumentation meiner Projekte. Hier ist es weiterhin meine unangefochtene Nummer eins.

6. Tool zum Ideensammeln: Trello

tool-zum-ideensammeln_Trello
Zugegeben, als ich das erste Mal auf Trello traf, fand ich es total gruselig. Und war froh, es nicht mehr benutzen zu müssen.

Vielleicht lag es einfach nur an der Unstrukturiertheit, die in der Liste herrschte, zu der ich eingeladen war. Ich fand einfach nicht die Parameter für das Plakat, an dem ich damals arbeitete.

Seit ich beschlossen hatte, meinen eigenen Blog aufzubauen, war ich auf der Suche nach einem Tool für meinen Redaktionsplan. Und traf immer wieder auf Trello. Nach langem Lesen und Recherchieren, was Trello alles kann und wie ich es am besten nutze, habe ich mich doch dafür entschieden – und bin begeistert.

Den Beitrag, der mich am Ende überzeugt hat, kannst du im Affenblog nachlesen.

Mittlerweile nutze ich Trello für alles, was mit fraeulein artista zusammenhängt und dafür wichtig ist.

Doch es finden sich in diesem wunderbaren Tool nicht nur meine Ideen für meinen Blog wieder, sondern auch Wochenpläne und weitere Redaktionspläne für alle möglichen Aufgaben und Social-Media-Strategien.

Was du noch alles mit Trello machen kannst und wie du es optimal nutzt, erfährst du im Blog von Claudia Kauscheder.

Das Beste: Die Boards sind mit allen wichtigen Personen geteilt. Nie wieder überflüssige E-Mails schreiben, wenn sich etwas geändert hat. Jeder kann sich bei Bedarf direkt und in Echtzeit informieren.

Der Nachteil an Trello ist, dass du permanent online sein musst, damit sich Änderungen auch wirklich speichern lassen bzw. synchronisieren.

Mit Trello habe ich die perfekte Ergänzung zu OneNote gefunden, weil ich hier auch Termine gut sichtbar festlegen kann.

Fazit

Es gibt unzählig viele Tools zum Ideensammeln. Wichtig ist, dass du das für dich optimale Werkzeug findest, mit dem du dich gut fühlst und das deinen Anforderungen entspricht.

Oft wird es sich hierbei nicht um DAS eine Tool zum Ideensammeln handeln, sondern vielmehr eine Kombination aus verschiedenen Programmen sein.

Es wird immer auf die Situation ankommen, in der du ein Tool benötigst. Welches Werkzeug das sein wird, kann dir keiner vorschreiben. Das kannst du nur ausprobieren.

Womit notierst du deine Ideen. Schreibe es mit einer kurzen Begründung in den Kommentaren.

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