Manchmal muss man Liebgewonnenes loslassen, um sich weiterzuentwickeln.

Ich überlege deshalb, das Lila aus meinem Corporate Design zu nehmen – farbpsychologisch bleibt die Aussage aus Türkis, Blau und Braun erhalten. Aber irgendwie sieht es im Moodboard dennoch ganz anders aus: Irgendwie erwachsener.

Ich überlege auch, ob ich die Überschriften-Schrift »Playfair Display« gegen die »Autography« tausche. Der Rest bleibt.

Es sind zwei Änderungen, die auf dem Mooodboard riesige Ausmaße anzunehmen scheinen. Aber im Alltag macht es dann tatsächlich kaum einen Unterschied, da ich eigentlich nie alle Farben gleichzeitig verwende.

Und dennoch frage ich mich, ob es mit den Änderungen noch fraeulein artista ist.

Ich glaube, ich werde alles noch auf meiner Testseite ausprobieren, um eine endgültige Entscheidung zu treffen. Und am Ende ist es eben doch nur die Gewohnheit, die mich zweifeln lässt.

Erstaunlich ist auch, was die Änderung des Farbmanagements in den Grafikprogrammen ausmacht, da die gespeicherten Bilder nun viel leuchtender sind. Notwendig geworden war diese Änderung, wegen der Profilierung meines Druckers. Allerdings hat diese Änderung an und für sich absolut nichts mit dem Corporate Design zu tun – außer, dass jetzt alle Farben in den Bildern etwas leuchtender erscheinen.

Was hältst du vom Weglassen des Lilas und dem Austauschen der Überschriften-Schrift?

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